Übersicht
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Die Ganztagsgrundschule ist offen für Kinder aus allen Schulbezirken der Stadt Saarbrücken Bis zur Hälfte der Plätze stehen für Kinder zur Verfügung, deren Eltern eine außergewöhnliche familiäre und soziale Härtefallsituation geltend machen können. Die Vergabe regelt eine Aufnahmesatzung, die Mitglieder eines Aufnahmeausschusses treffen die Entscheidung. Die restlichen Kinder kommen nach dem Prinzip der Wohnortnähe aus dem näheren Einzugsbereich der Schule.
Besondere Regelungen ergeben sich aus der Ganztagsschulverordnung und aus dem pädagogischen Konzept der Schule. Unsere Schule hat einen besonderen Wochen- und Tagesablauf An unserer Schule gilt wie in den meisten Grundschulen die Fünf-Tage-Woche. Der Samstag ist frei, am Freitag Nachmittag schließt unsere Schule bereits um 12:20 Uhr. Die Kinder besuchen die Schule von 8:00 Uhr bis 15:45 Uhr. Von 15:45 Uhr bis 18:00 Uhr - am freien Nachmittag ab 12:20 Uhr - wird vom städtischen Amt für Kinder und Jugendliche eine Hortbetreuung angeboten. In den Oster- und Herbstferien findet jeweils von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr an Werktagen eine Ferienbetreuung statt. Am Vormittag stehen die unterrichtlichen Angebote im Vordergrund, sie beziehen zusätzliche Übungszeiten mit ein. Hausaufgaben spielen in den ersten beiden Klassen nur dann eine Rolle, wenn sie den Unterricht mit vorbereiten oder außerschulische Erfahrungen mit in den Unterricht einbringen sollen. In den Klassen 3 und 4 helfen sie, die Kinder auf das eigenständige Erledigen schulischer Aufgaben zuhause, so wie es in den weiterführenden Schulen beansprucht wird, vorzubereiten. Sie werden allerdings dosiert erteilt und berücksichtigen den eingeschränkten zeitlichen Spielraum, den die Kinder nach 16:00 Uhr bzw. nach 18:00 Uhr noch zur Verfügung haben. Innerhalb dieser groben Zeitstruktur planen die LehrerInnen zeitlich flexibel, angepasst an die kindlichen Bedürfnisse und an die sachlichen Erfordernisse. In der Zeit von 12:20 Uhr bis 13:50 Uhr liegt die ungebundene Mittagsfreizeit.
Das Essen der Kinder soll gesund und kindgerecht sein. Es ist nicht nur Aufnahme von Nahrung, sondern stellt auch eine bedeutsame soziale Situation dar. Die Kinder sollen lernen, mit den Speisen verantwortlich umzugehen (angemessen einzuteilen, nichts leichtfertig wegzuwerfen), Tischsitten einzuhalten und für die Tischgruppe verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen (Vorbereitungs- und Aufräumarbeiten). Von 13:50 Uhr bis 15:45 Uhr stehen unterschiedliche Freizeitangebote im Vordergrund. Diese können spielerischer, handwerklicher, sportlicher und musisch-kultureller Art sein. Persönliche Interessen der Kinder, ihre Begabungen und Fähigkeiten können aufgegriffen und gefördert werden. Daneben gibt es am Nachmittag zum einen auch einzelne Unterrichtsangebote vor allem ab der Klassenstufe 3, zum anderen stehen den Kindern aber auch im offenen Freizeitbereich der Schule Freiräume zur Verfügung, in denen sie sich ohne – seien es auch noch so gut gemeinte – pädagogische Vorgaben aufhalten und ihre Freizeit selbstbestimmt gestalten können. Unsere Schule will den Kindern ein Ort des Lebens und Lernens sein, an dem es ihnen gut geht und an dem sie sich wohlfühlen. Sie will ihnen vielfältige Anregungen für ihr Lernen und die Entwicklung geben Die Kinder verbringen den weitaus größten Teil ihrer erlebten Tageszeit in der Schule, ihr Alltag ist davon weitaus mehr geprägt als bei Kindern in einer Halbtagsschule. Von daher ist es besonders wichtig, dass die Kinder sich gerne in der Schule aufhalten und sich dort wohlfühlen. Dies stellt besondere Anforderungen an die räumliche Gestaltung und an die Einrichtung.
Im Freizeitbereich stehen Räume mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sie sind so eingerichtet, dass die Kinder sich nach Möglichkeit nicht in ihren verschiedenen Aktivitäten gegenseitig beeinträchtigen. Zonen ruhiger Beschäftigung sind getrennt von aktiven Bewegungsräumen. Flure dienen nicht nur dem Zugang und Durchgang. Wände und Schaukästen bieten Raum für Ausstellungen und Dokumentationen von Kinderarbeiten. Sitzecken sind in der Planung, die sowohl von Kindern als auch Erwachsenen beim Bringen und Abholen und zum Gespräch genutzt werden können. Das Außengelände ist durch seine Bepflanzung, durch den alten Baumbestand und durch unterschiedliche Bodenbeläge in mehrere Zonen gegliedert. Bereiche der Ruhe sind von denen der Bewegung und aktiverer Spielmöglichkeiten abgegrenzt. Unsere Schule will die gesellschaftlichen Anforderungen mit den Interessen und Bedürfnissen der Kinder verknüpfen
Unsere Schule will eine Schule für alle Kinder sein In der Ganztagsgrundschule sollen alle Kinder ihres Einzugsbereichs miteinander leben und lernen können. Sie ist ein Ort der Integration von Kindern aus unterschiedlichen sozialen Schichten und verschiedenen Kulturen.
Es zeigt sich immer wieder, dass alle Kinder vom gemeinsamen Leben und Lernen einen Nutzen haben. Den behinderten Kindern bleibt das Gefühl der Aussonderung erspart, sie gehören dazu, ihre Entwicklung kann auch durch die vielfältigen Modelle der anderen Kinder gefördert werden. Den nichtbehinderten Kindern eröffnen sich weitere soziale Lernmöglichkeiten. Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft werden gefördert, ein Klima der gegenseitigen Akzeptanz kann sich weiterentwickeln. Im Einvernehmen mit der Schulverwaltung, dem Schulträger und den kooperierenden Sonderschulen werden die konkreten Bedingungen der Integration behinderter Kinder jeweils von den an der Schule eingerichteten Förderausschüssen im Einzelfall geprüft. Unsere Schule ist offen für die Zusammenarbeit mit anderen sozialen und kulturellen Einrichtungen Die Schule versucht durch Angebote außerschulischer Fachleute zusätzliche Akzente zu setzen und den Kindern Erfahrungsmöglichkeiten und Lernchancen zu bieten, die aus "Bordmitteln" nicht geleistet werden können. In Zusammenarbeit mit der Kulturwerkstatt der Stadt Saarbrücken können wir regelmäßig eine Ballettgruppe anbieten, hinzu kommen immer wieder kleinere Projekte mit Künstlerinnen und Künstlern. Seit Jahren werden im schuleigenen Rockstudio Kinder zum Musikmachen ermuntert. Die erste Band der Schule, die schon fast legendäre "Super Flimmer Schepper Band", brachte es zu einer eigenen Kassettenproduktion und zum Auftritt im Vorprogramm eines "Udo Lindenberg"-Konzerts. Die Folgebands "Pips Music Girls", "Five Fire Girls", "Funky Girls", "Jang Piepel" und "Ramba Zamba" traten mutig in die großen Fußstapfen. Aktuell rocken "Girls 4U" und "Pampers Rocker" an der Schule.
Weiter gehören zum Alltag der Schule regelmäßige Theateraufführungen, vor allem mit den regionalen Kindertheatergruppen und eigene Produktionen gemeinsam mit dem theaterpädagischen Zentrum. Für die Förderung der Lesefreude haben die Veranstaltungen mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis eine große Bedeutung: Mehrmals im Jahr stellen Kinderbuchautorinnen ihre Bücher vor, der persönliche Kontakt mit den Menschen, die hinter den Büchern stecken, verführt immer wieder neu zum Lesen und zur Auseinandersetzung mit dem Buch. Daraus entstehen viele eigene Texte, die häufig zu selbstgestalteten Büchern zusammengefasst werden. Im sportlichen Bereich arbeiten wir seit Jahren mit der DJK Rußhütte-Rastpfuhl zusammen. Eine Übungsleiterin betreut eine Spielgruppe. Die Kooperation von Schule und Verein kommt beiden zugute. Das schulische Angebot wird ausgeweitet, der Verein kann für Kinder und Eltern durch eine aktive Freizeitgestaltung auch außerhalb der Schulzeit attraktiv werden. Unsere Schule kann von den Eltern verantwortlich mitgestaltet werden Über die formalen Möglichkeiten der Schulmitbestimmung hinaus eröffnet die Schule den Eltern zahlreiche Möglichkeiten für die Mitgestaltung des schulischen Lebens.
Eltern nutzen diese Möglichkeiten unterschiedlich.
Ein kleiner Kreis von Eltern ist allerdings außerordentlich engagiert, von der Vorbereitung des Schulfestes über die Diskussion und Mitentscheidung pädagogischer Fragen bis hin zur aktiven Mitarbeit in Elternvertretung und Förderverein. Ihre Aktivitäten tragen mit zur Attraktivität der Schule bei, sie fallen ins Auge und prägen das Bild von "den" Eltern der Schule. Die Mittel des Fördervereins der Schule haben über die Jahre immer wieder zusätzliche Anschaffungen ermöglicht, Tradition haben schon der kleine "Empfang" für die Eltern der Schulneulinge am ersten Schultag und das Begrüßungsgeschenk für die Kinder. Der Aufbau der Schule war begünstigt durch die gute Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer aktiven Kerngruppe von Eltern. Für eine weitere gute Entwicklung wird es bedeutsam sein, diesen Kreis auszuweiten. An unserer Schule wird eine sozialpädagogische Betreuung angeboten Weitere Informationen über den Bereich Schulsozialarbeit und Hort finden Sie unter dem Menüpunkt "Hort / sozialpädagogischer Bereich". |